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Corona-Virus und die Börse: Erst einmal einen kühlen Kopf bewahren!

Corona-Virus und die Börse: Erst einmal einen kühlen Kopf bewahren!

In Folge des Corona-Virus ist die Stimmung an den Märkten gekippt, starke Verluste sind die Folge. Aber Panik ist auch in dieser Situation ein schlechter Ratgeber. Unsere ohnehin eher defensive Titelselektion federn den Einbruch an den Märkten in unseren Fonds und Depots etwas ab und schafft uns ausreichend Handlungsspielräume für die Zukunft.

Zweistellige Verluste in so gut wie allen großen Indizes in Folge der Verbreitung des Corona-Virus: Ist das nun der sogenannte, berühmt-berüchtigte „Schwarze Schwan“? Ein für die Investoren unerwartetes Ereignis, das die Finanzmärkte in große Turbulenzen stürzt? Eher nicht! Vielmehr sind viele Investoren einfach auf dem falschen Fuß erwischt worden. Bis Freitag währte die Hoffnung, dass China mit seinen Brachialmaßnahmen das Corona-Virus wieder in den Griff bekommen würde. Selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO attestierte hier zunächst anerkennend messbare Fortschritte. Doch dann kamen die Meldungen und Bilder aus Italien, und dieses Positivszenario krachte in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Es folgte ein Szenario, das bereits gefühlt hundertmal an den Börsen stattgefunden hat: Die Stimmung kippte von einem Extrem ins nächste, und nun pendelt der Markt zwischen Angst und Panik wild hin und her.

Der Unterschied zu vorherigen scharfen Korrekturphasen liegt heute darin begründet, dass die Märkte im Zeitalter der Informationsgesellschaft viel schneller und heftiger auf solche Veränderungen reagieren können. Doch was können Investoren nun tun? Das wichtigste: Erst einmal einen kühlen Kopf bewahren! Panik ist auch in dieser Situation ein schlechter Ratgeber. Im Moment ist es absolut unmöglich, die kurzfristigen Folgen dieser Epidemie für die Börse und für die Wirtschaft abzuschätzen. Es herrscht also Unsicherheit pur – und somit werden die Schwankungen an den Märkten bis auf weiteres vermutlich sehr hoch bleiben.

Wenn man jedoch nach einem Zeichen der Hoffnung Ausschau halten möchte, dann kann man ruhig einmal nach China blicken. Hier wurde wohl Anfang Februar der Höhepunkt der Epidemie registriert, und das Leben normalisiert sich seitdem schrittweise wieder. So vermeldete die Kaffeehauskette Starbucks, dass bereits ca. 85 Prozent ihrer Läden in China wieder geöffnet seien. Das ist immerhin ein Anfang, der Hoffnung macht.

Wir sind mit unseren Fonds und Vermögensverwaltungsstrategien nicht unvorbereitet in diese Phase eingetreten. Unsere ohnehin eher defensive Titelselektion federn den Einbruch an den Märkten in unseren Fonds und Depots etwas ab und schafft uns ausreichend Handlungsspielräume für die Zukunft. Schließlich gibt es auch ein Börsenleben nach dem Virus, und dann möchten wir wieder in interessante und günstig bewertete Titel investieren, um neue Chancen an wieder steigenden Märkten zu eröffnen.

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